Betty, unser kleiner, aufgeweckter Rabauke. Sie ist neugierig, aktiv und gern überall dabei. Sei es beim Kochen, Handwerken, im Garten oder wenn irgendwo ein Karton raschelt. Sie liebt jede Form von Leckerlis und ist dadurch eine begeisterte Trainingspartnerin, die schnell versteht, worum es geht. High Five? Kein Problem. Halskrausetraining? Ein Klacks für Betty.
Auch wenn sie heute sehr ausgeglichen wirkt, war der Start damals nicht ganz einfach. Betty hat uns damals auf ihre eigene Weise gezeigt, dass ihr etwas wichtig ist. Sie hat ins Bett gepieselt. Nicht aus Trotz, sondern weil sie auf ihre katzeneigene, sensible Art signalisiert hat, dass für sie etwas noch nicht ganz stimmte.
Dank einer katzengerechten Verhaltensberatung konnten wir rasch den Weg zu mehr Zufriedenheit finden. Genau dieses Erlebnis und die schnelle, nachhaltige Lösung war für mich der Impuls, mich intensiver mit Katzenverhalten auseinanderzusetzen und schließlich das Studium zur Katzenverhaltenspsychologie zu beginnen.
Betty war also nicht nur mein Wecker um fünf Uhr morgens, sondern auch mein Türöffner in eine neue Welt.